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Wiki Behnke-Station

Einrichtung von Autoprovisionierung

BEHNKE-STATION Version6.56Einige Inhalte möglicherweise veraltet

In dieser Einrichtungshilfe wird beschrieben, wie Sie die Autoprovisionierung für die BEHNKE-STATION einrichten und verwenden.

Die Behnke-Station kann ihre Konfiguration neben der manuellen Einrichtung über die Weboberfläche auch automatisch über das Netzwerk beziehen. Dieses Verfahren wird als Auto-Provisionierung bezeichnet. Dabei kontaktiert die Behnke-Station in einem festgelegten Intervall einen Auto-Provisionierungs-Server und prüft, ob dort eine neue oder geänderte Konfiguration, ein Telefonbuch oder eine Firmware-Version bereitgestellt wurde.

Wichtig

Es wird angenommen, dass die Behnke-Station bereits soweit eingerichtet ist, dass ein Zugriff auf die Weboberfläche möglich ist. Sollte dies nicht der Fall sein, folgen Sie der Anleitung ihrer Basiselektronik (BedienungsanleitungenDiese Seite trägt keine Versionsangabe. Dieser Hinweis wird automatisch erzeugt und stammt nicht von der Redaktion.) und dem technischen HandbuchDiese Seite trägt keine Versionsangabe. Dieser Hinweis wird automatisch erzeugt und stammt nicht von der Redaktion. um die grundlegende Einrichtung abzuschließen.

1. Auto-Provisionierung aktivieren

  • Öffnen Sie ihren Browser
  • Rufen Sie die Weboberfläche der Behnke-Station auf
  • Melden Sie sich an

Behnke-Station – Weboberfläche, Anmeldeseite

  • Klicken Sie links in der Seitenleiste auf den Menüpunkt System
  • Navigieren Sie zum Abschnitt Auto-Provisionierung

Weboberfläche Abschnitt Auto-Provisionierung

  • Setzen Sie den Wert der Option Provisionierung auf das gewünschte Intervall
  • Nach der Aktivierung kontaktiert die Behnke-Station den konfigurierten Auto-Provisionierungs-Server entsprechend des festgelegten Auto-Provisionierungs-Rhythmus

2. URL des Auto-Provisionierungs-Servers

Damit die Behnke-Station den Auto-Provisionierungs-Server kontaktieren kann, muss die URL des Servers bekannt sein.

Die URL kann auf zwei Arten bereitgestellt werden:

  • Manuelle Konfiguration über die Option URL im Abschnitt Auto-Provisionierung
  • Automatische Übermittlung durch einen DHCP-Server

Bei Verwendung von DHCP kann die URL über folgende DHCP-Optionen übermittelt werden:

  • DHCP-Option 66
  • DHCP-Option 43

Der DHCP-Server kann die entsprechende Auto-Provisionierungs-URL anhand der MAC-Adresse der Behnke-Station bereitstellen.

Hinweis

Der genaue Aufbau der URL wird in der Hilfe zur Einstellung URL beschrieben.

3. Konfigurationsdatei bereitstellen

Für die Auto-Provisionierung kann eine vorhandene Konfiguration einer Behnke-Station als Grundlage verwendet werden.

Wie eine entsprechende Konfigurations-Datei exportiert werden kann finden sie hier: siehe Konfiguration speichern, wiederherstellen und zurücksetzenDiese Seite trägt keine Versionsangabe. Dieser Hinweis wird automatisch erzeugt und stammt nicht von der Redaktion..

Die Datei ist eine Textdatei und kann bei Bedarf vor der Bereitstellung auf dem Auto-Provisionierungs-Server angepasst werden.

3.1 Dateiname der Konfigurationsdatei

Auf dem Auto-Provisionierungs-Server muss die Konfigurationsdatei unter einem für das jeweilige Gerät eindeutigen Namen gespeichert werden.

Der Dateiname setzt sich aus der MAC-Adresse der Behnke-Station ohne Doppelpunkte und der Dateiendung .ini zusammen.

Beispiel:

001122AABBCC.ini

für eine Behnke-Station mit der MAC-Adresse:

00:11:22:AA:BB:CC

Findet die Behnke-Station während der Auto-Provisionierung eine neue oder geänderte Konfigurationsdatei, wird diese heruntergeladen und übernommen.

Warnung

Standardmäßig ersetzt die über Auto-Provisionierung bereitgestellte Konfiguration die bestehende Konfiguration der Behnke-Station vollständig.

4. Zusatzkonfiguration

Alternativ kann die über Auto-Provisionierung bereitgestellte Konfiguration als Zusatzkonfiguration verwendet werden.

In diesem Fall wird zunächst die vorhandene lokale Konfiguration geladen. Anschließend werden die Einstellungen aus der Auto-Provisionierungs-Datei zusätzlich übernommen.

Dabei gilt:

  • Nicht vorhandene Einstellungen werden ergänzt.
  • Bereits vorhandene Einstellungen werden durch die Werte der Zusatzkonfiguration ersetzt.
  • Die übrige lokale Konfiguration bleibt erhalten.

Damit eine Konfigurationsdatei als Zusatzkonfiguration erkannt wird, muss die erste Zeile der Datei wie folgt lauten:

BEHNKE STATION INCLUDE CONFIGURATION FILE

Hinweis

Telefonbucheinträge bilden eine Ausnahme. Enthält die Zusatzkonfiguration Telefonbucheinträge, werden die vorhandenen Telefonbucheinträge verworfen und durch die Einträge aus der Auto-Provisionierungs-Datei ersetzt.

5. Telefonbuch bereitstellen

Das Telefonbuch kann entweder als Bestandteil einer Konfigurationsdatei oder über eine separate Telefonbuchdatei bereitgestellt werden.

Eine Telefonbuchdatei kann beispielsweise über die Exportfunktion im Bereich Telefonbuch erstellt werden.

Die exportierte Datei trägt den Namen:

phonebook.txt

Die Datei ist eine Textdatei und kann bei Bedarf bearbeitet werden.

Auf dem Auto-Provisionierungs-Server muss sie ebenfalls unter dem Namen phonebook.txt gespeichert werden.

Diese Telefonbuchdatei steht anschließend für alle Behnke-Stationen zur Verfügung, die diesen Auto-Provisionierungs-Server verwenden.

Findet eine Behnke-Station während der Auto-Provisionierung eine neue oder geänderte Telefonbuchdatei, wird diese importiert.

Warnung

Beim Import einer Telefonbuchdatei wird das bestehende Telefonbuch vollständig durch das neue Telefonbuch ersetzt.

6. Telefonbuch-Synchronisation mit LDAP

Wird das Telefonbuch der Behnke-Station über einen LDAP-Server synchronisiert, sollte eine zusätzlich per Auto-Provisionierung übertragene Konfigurationsdatei als Zusatzkonfiguration ohne Telefonbucheinträge bereitgestellt werden.

Hinweis

Bei aktivierter Telefonbuch-Synchronisation über LDAP kann keine separate Telefonbuchdatei über die Auto-Provisionierung übertragen werden.

7. Firmware über Auto-Provisionierung aktualisieren

Über die Auto-Provisionierung kann auch eine neue Firmware-Version für die Behnke-Station bereitgestellt und automatisch installiert werden.

Dazu müssen auf dem Auto-Provisionierungs-Server folgende Dateien bereitgestellt werden:

  • die passende Firmware-Datei für die jeweilige Hardwareplattform
  • eine Datei mit dem Namen firmware.txt

Die Datei firmware.txt enthält die Firmware-Version, die von der Behnke-Station installiert werden soll.

Soll beispielsweise die Firmware-Version 6.56 installiert werden, muss die Datei firmware.txt folgenden Inhalt enthalten:

6.56

Bei jedem Auto-Provisionierungs-Vorgang prüft die Behnke-Station die in firmware.txt angegebene Version und vergleicht diese mit der aktuell installierten Firmware-Version.

Weicht die angegebene Version von der installierten Version ab, lädt die Behnke-Station die zugehörige Firmware-Datei vom Auto-Provisionierungs-Server herunter und führt anschließend die Firmware-Aktualisierung durch.

Hinweis

Die bereitgestellte Firmware muss für die Hardwareplattform der jeweiligen Behnke-Station geeignet sein und entsprechend benannt werden (firmware-6.56.bin für P1 und P2-firmware-6.56.bin für P2)

8. FAQ

Hinweis

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